Autorinnenleben

Autorinnenleben: Ein neues Projekt!

Liebe Lesende,

wow!

Sich aus so einer Kreativflaute rauskämpfen, ist ganz schön steinig. Interessanterweise wirft das für mich erst einmal die Frage auf, woher Kreativität kommt, denn ich suche im Umkehrschluss nach den Faktoren in meinem Leben, die dem ganzen einen Riegel vorgeschoben haben. Das diskutieren wir aber ein andermal.

Am Rande des Dorfes Dunkeltann steht eine verlassene Wirtschaft. Zugewachsen, vernachlässigt, aber stabil und aus Stein gebaut. Hier will sich Ferula niederlassen, vielleicht war sie einmal eine Kampfmagierin. Vielleicht ändere ich ihre Vergangenheit noch einmal. Statt aber ihren Struggle im kämpferischen Alltag zu beschreiben (sowas will keiner lesen, oder?), wird es ein Auftaktkapitel ihrer Ankunft geben und dann pro Kapitel eine lustige Anekdote, die jeweils ein Gast in ihre Herberge mitbringen wird. Es wird also Cozy Fantasy in einer grob mittelalterlich angehauchten Welt, die sich durch die unabhängigen Kapitel in leichten Happen zu Gemüte führen lässt.

Leseprobe gefällig?

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Kritik an Sword Catcher, Rezension zu Sword Catcher
Rezensionen - Fantasy

Sword Catcher: Neugier & dubiose Strukturen im Weltenbau

Wäre die Autorin nicht Cassandra Clare (AKA Judith Lewis), hätte ich das Buch nicht gekauft, so weit gehe ich in meiner Kritik an Sword Catcher. Der Inhalt klingt gut soweit, aber nicht packend genug, um meinen geballten SuB zu umgehen. Aber da ich bereits 2008 mit den Schattenjägern angefangen habe, waren meine letzten Jahre durchaus geprägt von der Welt der Halbengel, Engel und dämonischen Kräfte. Entsprechend neugierig war ich, denn es war aus Sicht der Autorin sicherlich nicht leicht, aus dem Shadow Hunter-Imperium auszusteigen. Auch wenn es dringend Zeit war.

Cassandra Clare ist laut gängiger Biographie-Informationen die Tochter amerikanischer Diplomaten und reiste schon früh sehr viel – und erhielt dadurch Einblicke in verschiedenste Kulturen. In „Sword Catcher – die Chroniken von Castellan“ kommt ihr das allerdings nicht zu Gute, vielmehr wird es einer meiner größten Kritikpunkte. Ich analysiere den Text so vorsichtig wie möglich und möchte meine Bedenken darlegen, damit sich jede:r selbst eigene Gedanken dazu machen kann. Die mich im Übrigen sehr interessieren, also lass einen Kommentar da, wenn du dich einbringen möchtest.

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Artikelbild Fantasy ohne Romance
allgemeiner Booktalk

Liste: Fantasy ohne Romance

Manchmal muss es Fantasy ohne Romance sein: Ich empfehle Bücher, die ich wirklich gelesen habe und gut finde. Inklusive der Angabe, ob sie Teil einer Reihe sind und diese vollständig erschienen ist.

Keine Frage, große Gefühle haben einen hohen Stellenwert bei vielen Menschen und dagegen ist gar nichts einzuwenden. Die Romance-Sparte hat echt tolle Geschichten zu bieten, beleuchtet definitiv viele gesellschaftlichen Aspekte und es hat seinen Grund, warum das Genre in den letzten Jahren so explodiert ist.

Meine Gründe, Fantasy ohne Romance lesen zu wollen

Ich verstehe die Menschen, die (keinerlei) Lust haben, in ihren Fantasy-Büchern mehr romantische Gefühle als nötig zu erfahren. Manchmal braucht es die Geschichte vielleicht, um die Handlung weiterzubringen, manchmal ist es ein Nice To Have – aber muss es immer auf explizite Sexszenen hinauslaufen? Persönlich finde ich: Nein.

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Rezensionen - Fantasy

Fantasy ohne Romance: Die Unstern-Reihe von Katrin Ils

Ja, da hast du richtig gelesen: Es gibt Fantasy, in diesem Fall sogar direkt aus Wien und damit nicht übersetzt – und wir finden keine Romance in der Unstern-Reihe! Zero Spice, der volle Fokus liegt auf der Handlung rund um den Unstern: unsere wankelmütige, ungehorsame, ungeduldige und ganz wunderherrlich unperfekte Hauptperson namens Kerra.

Was ist ein Unstern?

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Rezension "der Maulwurf" von Mark Spörrle
Rezensionen - Sonstige

Der Maulwurf: Humor, der mir nichts gibt

Die Temperaturen werden wärmer und da mischt sich ab und zu ein Sommerbuch unter meine Fantasy-Liebhaberei. Lockerflockige Unterhaltung, ein bisschen Charme, ein bisschen Gesellschaftskritik – mehr braucht es da nicht. Ok, vielleicht noch einen Mord! Als das alles bei „Der Maulwurf“ zusammenkommen sollte, war ich sehr angetan.

Die ersten Seiten hielten, was sie versprachen – doch dann rutschte das Lesevergnügen rapide ab. Nein, das wird kein aufmerksamkeitsstarker Verriss voller Selbstinszenierung, ich möchte ich lieber ganz dezidiert die Punkte auflisten, die für mich echte, aber sehr subjektive Abturner sind: Weiterlesen „Der Maulwurf: Humor, der mir nichts gibt“

Headerbild SHIGIDI, Rezension zu SHIGIDI
Rezensionen - Fantasy

SHIGIDI: Mein Fantasy-Horizont hat sich massiv erweitert

Fragt man Buchmenschen, wie sie (High) Fantasy definieren, nennen sie in der Regel sofort Hexen, Zauberer, Orks, Elfen und beschreiben eine mittelalterliche Welt. Dass diese Vorstellung massiv von weißen Männern geprägt ist, ist kein Wunder. Der Herr der Ringe, Game of Thrones – ja, auch GRR Martin sagt in Interviews, dass diese Vorstellungen von männlichen, weißen Autoren geprägt sind. Beziehungsweise deren Vorstellungen, die wiederum kulturell geprägt sind. Jetzt kann darin auch Vielfalt stecken, denn laut Tolkien kamen Zwerge in ALLEN Farben daher, theoretisch also auch Blau. Wurde filmisch dann leider nicht umgesetzt und natürlich prägen gerade Filme das visuelle Vorstellungsvermögen der Konsument:innen.

Wie sehr das auch in mir verankert ist, das hat mir SHIGIDI vor Augen geführt.

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Rezension zu Bookshops & Bonedust
Rezensionen - Fantasy

Bookshops & Bonedust: Ein Ork auf Zwangsurlaub

Vorab: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, zur Übersetzungsqualität kann ich daher nichts sagen. Autor ist Travis Baldree und dieses Buch inhaltlich eine Prequel zu Legends & Lattes („Magie & Milchschaum“), aber vom Erscheinungstermin her Band 2.

Darum geht es in Bookshops & Bonedust / Bücher & Barbaren

Die junge Ork-Kriegerin Viv strotz nur so vor Kraft, aber eben auch vor Übermut: Bei einem Kampf gegen die Kreaturen einer gefährlichen Necromancerin namens Varine übernimmt sich unser Lieblings-Ork (wird sie sein, versprochen!) und wird schwer verletzt. Zum Glück überlebt sie, doch ihre Crew bringt sie erst einmal in der verschlafenen Küstenstadt Murk unter, während sie selbst weiter den Necromancer jagen. Nachdem Viv zu sich kommt, weiß sie nicht wohin mit sich: Ihr Bett ist zu klein, das Bein schmerzt wie acht Höllen, sie selbst kann keine Sekunde still sitzen – doch zu tun gibt es nichts. NICHTS *ächz* Weiterlesen „Bookshops & Bonedust: Ein Ork auf Zwangsurlaub“

Red umbrella Society, Skadi, David, ikaris
Rezensionen - Romantasy, Rezensionen – Jugendbuch

Das Ende reißt es wieder raus: Red Umbrella Society, Band 2

Vorab: Diese Dilogie der Red Umbrella Society baut stark aufeinander auf, sodass du vorher dringend Band 1 lesen solltest!

Darum geht es in „Red Umbrella Society: Biss der Schlange“

Am Ende des ersten Bandes schoss ausgerechnet David Bell unserer Protagonistin und (Anti-)Heldin Skadi mitten in die Brust – nicht nur zerfetzt die Kugel ihr körperliches Herz, sondern sein Verrat auch die aufkeimende Beziehung zwischen den beiden. Im gleichen Atemzug entpuppt David sich als Anhänger der White Umbrellas, den erbittertetsten Gegner der Red Umbrellas. Beide Gruppen beanspruchen, die ultimative Lösung für diejenigen Mitglieder unserer Gesellschaft zu bieten, die als moralisch verderbt gelten: Die Red Umbrellas üben Rache, indem sie töten und die White Umbrellas räumen eine Chance zu Reue ein. Wer diese nicht annimmt, wird allerdings verrückt.

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Rezension zu Der Halbelf der mich liebte
Rezensionen - Romantasy

Romantasy in Ultra Slow: Der Halbelf, der mich liebte

Liebe Leute,

es hat mich schon wieder in die Ecke der Romantasy verschlagen, aber diesmal mit einem ganz besonderen Twist, wie ich finde: Die Charaktere sind keine Teenager! Sie lassen sich auch nicht übers Ohr hauen oder von Menschen aus ihrem Umfeld manipulieren – sie sind also tatsächlich etwas gereiftere Persönlichkeiten, die sich in etwa ihrem Alter entsprechend verhalten. Weiterlesen „Romantasy in Ultra Slow: Der Halbelf, der mich liebte“

Rezensionen - Romantasy

Pro und Contra: Onyx Storm

Lass uns über Onyx Storm reden. Nimm dir ein Getränk deiner Wahl und tauch ein in meine Gedanken rund um Band 3 der jetzt schon legendären Reihe rund um Drachenreiter aus Basgiath.

Ein Buch, auf das ich mich ehrlich sehr gefreut habe, wie so viele von euch. Fourth Wing holte mich damals aus einer echten Leseflaute – trotz Mann, Kind und Job habe ich es innerhalb von 3 Tagen verschlungen. Aus zeitlicher Sicht eine Meisterleistung für mich! Iron Flame war dann okay, aber nicht mehr so wahnsinnig beeindruckend – man hätte sich einige Seiten sparen können. Onyx Storm? Fing ganz gut an, hat mich nett unterhalten und trudelte dann in einem Tornado gen Hölle. Du merkst schon: Ich bin fast sauer auf das Buch, weil meine Erwartungen so viel höher waren. Weiterlesen „Pro und Contra: Onyx Storm“