besten Fantasy-Bücher 2025
Rezensionen - Fantasy

I fucking love it! „Wo die Nacht verweilt“

Was soll ich sagen, manchmal ist meine Meinung einfach klar – und dann bringe ich sie auch unmissverständlich auf den Punkt.

Es ist eines der besten Fantasy-Bücher 2025!

„Wo die Nacht verweilt“ ist ein Fantasy-Einteiler und so simpel das klingt – damit fängt es ja schon mal an. Zurzeit ist alles eine Dilogie, wenn nicht gleich eine offene Ruhe. Da tut es einfach gut, wenn man mal nicht noch ein Fass aufmacht, das man ständig mal wieder auf Neuerscheinungen prüfen muss. Eine in sich geschlossene, welch wundervolle Erfahrung.

Inhaltlich habe ich es geliebt, denn die junge Liska will das, was viele Menschen wollen: Reinpassen in die Gesellschaft, dazugehören, keine Gefahr für Freunde und Familie darstellen. Dabei hat sie schon viel auf ihren schmalen Schultern tragen müssen und jetzt hat sie endlich den Entschluss gefasst: Sie schenkt einer alten Sage Glauben und geht in einen verfluchten Driada-Wald, auf der Suche nach der Blume eines Dämons (der Leszy), die ihre Magie ausmerzen soll. Stattdessen findet sie den Leszy selbst, der ihre Magie lieber für seine Zwecke nutzen möchte …

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Rezensionen - Fantasy

Meine Kritik an Daughter of the Siren Queen, AKA Miss Perfect

Obacht! „Daughter of the Siren Queen“ ist Band 2 – die Besprechung zu Band 1 (Daughter of the Pirate King) findest du hier. Den ersten Band habe ich bereits sehr negativ besprochen, daher möchte ich an dieser Stelle betonen: Es geht mir nicht darum, sensationsgierig eine Lästerei vom Feinsten abzuliefern. Ich will niemanden runtermachen – weder die Autorin, noch Lesende, denen die Reihe gefallen hat. Daher versuche ich, meine Abneigung anhand von sehr konkreten Punkten zu illustrieren. Nicht zuletzt möchte ich unterstreichen, dass ich mit meinen über 30 Jahren nicht zur Zielgruppe gehöre.

Also, wie geht es mit „Daughter of the Siren Queen“ weiter?

Ein bisschen besser und irgendwie auch nicht. Positiv anmerken will ich, dass dieses mal mehr Schiffsbegriffe fallen. Zwar sehr pointiert und absichtlich eingefügt, um Kompetenz zu zeigen, aber immerhin! Lasst mich das honorieren, denn es gab also Recherche und das Schiffs-Feeling wird etwas gesteigert. Für Teenager wird das allemal reichen.

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Kritik: Die Flüsse von London, Rezension zu die meerjungfrauen von Aberdeen, ben Aaronovitch
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Eine Serie wird müde: Die Meerjungfrauen von Aberdeen

Jeden Sommer habe ich eine britische Phase, so wie andere im Sommer offenbar gerne zu Thrillern greifen: Ein bisschen Mord, ein bisschen Magie mit verschiedensten Konzepten, illustre Gestalten allerlei Couleur, dunkle Bedrohungen, Tee, Zynik, Sarkasmus – die Insel bietet sich als Schauplatz viele fantastische Serien an, bei denen man sich fallen lassen kann. Für mich bisher mein ganz persönlicher Sommerzauber.

Lange Zeit haben für mich nicht nur Benedict Jacka oder Jodi Taylor dazugehört, sondern auch Ben Aaronovitch mit den Flüssen von London. Zugegeben, jedes einzelne Buch der Reihe habe ich noch nicht gelesen, aber die ersten und die letzten 3, dazu die Novellen. Die jüngste Veröffentlichung ist „Die Meerjungfrauen von Aberdeen“, erschienen wie immer beim dtv Verlag. Darin enthalten ist ein Ausflug nach Schottland, der doch eigentlich ganz spaßig sein könnte!

Satz mit x, das war wohl nix. Doch woran lag es?

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Kritik an Sword Catcher, Rezension zu Sword Catcher
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Sword Catcher: Neugier & dubiose Strukturen im Weltenbau

Wäre die Autorin nicht Cassandra Clare (AKA Judith Lewis), hätte ich das Buch nicht gekauft, so weit gehe ich in meiner Kritik an Sword Catcher. Der Inhalt klingt gut soweit, aber nicht packend genug, um meinen geballten SuB zu umgehen. Aber da ich bereits 2008 mit den Schattenjägern angefangen habe, waren meine letzten Jahre durchaus geprägt von der Welt der Halbengel, Engel und dämonischen Kräfte. Entsprechend neugierig war ich, denn es war aus Sicht der Autorin sicherlich nicht leicht, aus dem Shadow Hunter-Imperium auszusteigen. Auch wenn es dringend Zeit war.

Cassandra Clare ist laut gängiger Biographie-Informationen die Tochter amerikanischer Diplomaten und reiste schon früh sehr viel – und erhielt dadurch Einblicke in verschiedenste Kulturen. In „Sword Catcher – die Chroniken von Castellan“ kommt ihr das allerdings nicht zu Gute, vielmehr wird es einer meiner größten Kritikpunkte. Ich analysiere den Text so vorsichtig wie möglich und möchte meine Bedenken darlegen, damit sich jede:r selbst eigene Gedanken dazu machen kann. Die mich im Übrigen sehr interessieren, also lass einen Kommentar da, wenn du dich einbringen möchtest.

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Fantasy ohne Romance: Die Unstern-Reihe von Katrin Ils

Ja, da hast du richtig gelesen: Es gibt Fantasy, in diesem Fall sogar direkt aus Wien und damit nicht übersetzt – und wir finden keine Romance in der Unstern-Reihe! Zero Spice, der volle Fokus liegt auf der Handlung rund um den Unstern: unsere wankelmütige, ungehorsame, ungeduldige und ganz wunderherrlich unperfekte Hauptperson namens Kerra.

Was ist ein Unstern?

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Headerbild SHIGIDI, Rezension zu SHIGIDI
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SHIGIDI: Mein Fantasy-Horizont hat sich massiv erweitert

Fragt man Buchmenschen, wie sie (High) Fantasy definieren, nennen sie in der Regel sofort Hexen, Zauberer, Orks, Elfen und beschreiben eine mittelalterliche Welt. Dass diese Vorstellung massiv von weißen Männern geprägt ist, ist kein Wunder. Der Herr der Ringe, Game of Thrones – ja, auch GRR Martin sagt in Interviews, dass diese Vorstellungen von männlichen, weißen Autoren geprägt sind. Beziehungsweise deren Vorstellungen, die wiederum kulturell geprägt sind. Jetzt kann darin auch Vielfalt stecken, denn laut Tolkien kamen Zwerge in ALLEN Farben daher, theoretisch also auch Blau. Wurde filmisch dann leider nicht umgesetzt und natürlich prägen gerade Filme das visuelle Vorstellungsvermögen der Konsument:innen.

Wie sehr das auch in mir verankert ist, das hat mir SHIGIDI vor Augen geführt.

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Rezension zu Bookshops & Bonedust
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Bookshops & Bonedust: Ein Ork auf Zwangsurlaub

Vorab: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, zur Übersetzungsqualität kann ich daher nichts sagen. Autor ist Travis Baldree und dieses Buch inhaltlich eine Prequel zu Legends & Lattes („Magie & Milchschaum“), aber vom Erscheinungstermin her Band 2.

Darum geht es in Bookshops & Bonedust / Bücher & Barbaren

Die junge Ork-Kriegerin Viv strotz nur so vor Kraft, aber eben auch vor Übermut: Bei einem Kampf gegen die Kreaturen einer gefährlichen Necromancerin namens Varine übernimmt sich unser Lieblings-Ork (wird sie sein, versprochen!) und wird schwer verletzt. Zum Glück überlebt sie, doch ihre Crew bringt sie erst einmal in der verschlafenen Küstenstadt Murk unter, während sie selbst weiter den Necromancer jagen. Nachdem Viv zu sich kommt, weiß sie nicht wohin mit sich: Ihr Bett ist zu klein, das Bein schmerzt wie acht Höllen, sie selbst kann keine Sekunde still sitzen – doch zu tun gibt es nichts. NICHTS *ächz* Weiterlesen „Bookshops & Bonedust: Ein Ork auf Zwangsurlaub“

ein Weg aus aufgeschlagenen Büchern, Betsyversum, Kinkerlitzchen
Autorinnenleben, Rezensionen - Fantasy, Rezensionen - Romance, Rezensionen - Romantasy, Rezensionen - Sonstige

Die Rückkehr der klassischen Buchblogs: Ein Revival?

Links von mir steht ein Kaffee in einer großen Tasse, auf der Chocoholic gedruckt ist (aus Belgien, woher sonst, land of chocoholics). Darunter befindet sich ein Stövchen aus Porzellan mit ausgerechnet rosa Blumenranken darauf, darin ein Teelicht mit kleiner, aber Wärme spendender Flamme. Denn sonst habe ich bald kalten Kaffee, während ich heute ganz viel am Blog arbeiten möchte. Weiterlesen „Die Rückkehr der klassischen Buchblogs: Ein Revival?“